Die Coburger Loge »Zur Fränkischen Krone«
Am 24. August 1816 gründeten 25 Männer im Uz´schen Haus am Markt in Coburg unter dem Protektorat von Herzog Ernst I. die Freimaurerloge »Ernst für Wahrheit, Freundschaft und Recht«. Auch in der Folgezeit waren die Coburger Herzöge der Loge verbunden. So wurde Herzog Ernst II. am 23.01.1857 in die Loge »Ernst zum Compass« in Gotha aufgenommen und Ehrenmitglied der Coburger Bauhütte, ebenso wie Prinz Edward of Wales 1893. 
Die Loge wuchs rasch. 1859 konnte in der Theatergasse 1 das Kasinogebäude erworben werden, das 1945 ein Opfer der Bomben wurde. 1844 wurde eine »Bruder-Witwen-Casse« gegründet.

Im Kriegsjahr 1916 feierte die Loge ihr 100-jähriges Bestehen, es waren 520 (!) Brüder anwesend. Nach dem Kriege begann ein breiter Zustrom aus besten Bürgerkreisen. Alle Leiter der höheren Schulen, Vorstände wichtiger Behörden und Unternehmer waren Mitglieder der Loge. In die 20-er Jahre fällt auch die Gründung der zweiten Loge „Jean Paul“ in Coburg. Beide Logen wurden ab 1933 angefeindet, schließlich verboten, der Besitz eingezogen.

Am 24.12.1947 wurde unter Vereinigung beider Bauhütten in der Loge »Zur Fränkischen Krone« die freimaurische Tätigkeit wieder aufgenommen. Die Loge ist Mitglied in der Großloge der »Alten Freien und Angenommenen Freimaurer von Deutschland« unter dem Dachverband der »Vereinigten Großlogen von Deutschland«.
Sie fand eine neue Heimstatt im Logenhaus im Zinkenwehr. 
1999 wurde der gemeinnützige Verein »Freimaurerhilfe Coburg für Menschen in Not« gegründet. 
60 Brüder jeden Alters mit unterschiedlichsten Berufen bilden zu Zeit die Coburger Loge.